Das Erdgasversorgungssystem des Burgenlandes besteht aus einem Rohrleitungsnetz mit einer Länge von mehr als 2.500 km.
Es bietet rund 80.000 burgenländischen Haushalten und Betrieben die Möglichkeit der den umweltfreundlichen Energieträger Erdgas zu nutzen. Mehr als 50.000 Gebäude verfügen bereits über einen Erdgas-Hausanschluss.
Das Erdgasversorgungssystem des Burgenlandes besteht aus den Hauptkomponenten:
Übergabemessstationen
Die Übergabemessstationen sind an den Landesgrenzen situiert und dienen zur Messung jener Erdgasmenge, die in das Erdgasversorgungssystem des Burgenlandes eingespeist wird.
Verteilleitungen zwischen den Orten und Städten
Mit diesen unterirdischen Leitungen wird das Erdgas im Burgenland verteilt. Es gibt sowohl Stahlrohrleitungen (Betriebsdruck bis zu 70 bar) als auch Polyethylenleitungen (Betriebsdruck bis zu 10 bar).
Gasdruckregel- und Messanlagen
In diesen Anlagen wird der Erdgasdruck auf den benötigten Druck für die Verteilleitungen in den Orten und Städten reduziert und die eingespeiste Erdgasmenge gemessen. Gasdruckregel- und Messanlagen sind Bestandteile eines intakten Erdgasversorgungssystems.
Verteilleitungen in den Gemeinden und Städten - Erdgasortsrohrnetze
Über die Erdgasortsrohrnetze wird das Erdgas in den Straßen und Gassen der Gemeinden und Städte verteilt. Die Leitungen sind unterirdisch verlegt. Sie bestehen aus Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC) und werden mit einem Druck von 100 mbar bis 4 bar betrieben.
Hausanschlussleitungen
Hausanschlussleitungen zweigen von den Verteilleitungen der Erdgasortsrohrnetze ab, und führen zum Gebäude der Erdgaskunden. Am Ende der Hausanschlussleitung befinden sich die Hauptabsperreinrichtung und der Erdgaszähler.